top_logo.jpg

6#12 Yogaübungen: Sat Kriya

Diese Übung ist nun eine der wichtigsten Übungen aus dem Kundalini Yoga. Wenn nicht gar die wichtigste Yogaübung an sich :-o
Yogi Bhajan sagte zu ihr: Wenn du nur eine einzige Übung machen kannst oder willst, dann mache Sat Kriya.

Sat Kriya:
Sitze auf den Fersen, ziehe das Kinn ein; strecke die Arme über den Kopf bis die Ellbogen die Ohren berühren. Verschränke alle Finger bis auf die Zeigefinger, welche nach oben zeigen. Verkreuze die Daumen.
Sat Kriya
Chante laut SAT und ziehe dabei den Nabelpunkt ein, chante NAM und lasse los. Fahre kraftvoll und gleichmässig fort, mache ca 8 Wiederholungen in 10 Sekunden.
Zum Ende:
Einatmen, mache Mul Bandh und ziehe die Energie durch die Wirbelsäule zum Dritten Auge. Entspanne danach auf dem Rücken die doppelte Zeit.

Wirkung:
Gleicht die Energie in den unteren 3 Chakren aus, stärkt das Nervensystem, öffnet die Energiekanäle (Nadis), erzeugt Hitze und gibt dir Vitalität.

Und als kleiner Service diese Yogaübung als Kärtchen zum Ausdrucken: Yogaübung 6 als PDF
Viel Spass!

Incredible India

Anlässlich meines Geburtstages schenkte mir meine Frau Christin einen Kurztrip nach Indien, um einige Orte zu besuchen, welche wir auf früheren Reisen noch nicht gesehen hatten.
Wir flogen nach Delhi, weiter nach Varanasi und dann nach Khajuraho. Von dort aus wieder zurück nach Shanghai und husch-husch ist eine seeehr schöne Woche auch schon wieder vorbei.
Aber wir waren ja noch nicht das letzte Mal im Land des Yoga, der Farben, des Feuerwerks für die Sinne. Mehr Details und viele, viele Bilder gibt es auch in unserer Reise-Sektion: 2011: Indien

India

India

India

India

Wir bearbeiten unsere Aufträge auch in Internettechnischen Randgebieten :-)

India

5#12 Yogaübungen: Fersenkicks

Manchmal braucht man zur Überwindung des inneren Schweinehundes einen Tritt in den Hintern. Mein Yogalehrer meinte zu dieser Übung: besser du trittst dich selber, als dass das jemand anderes macht :-o
Und damit sind wir bei der fünften Übung aus meiner Reihe ‘Das goldene Dutzend’:

Fersenkicks:
Liege auf dem Rücken und beginne, abwechselnd mit den Fersen dein Gesäss zu kicken, während du das andere Bein ausstreckst. Atme bei einem Fersenkick ein, atme beim anderen Fersenkick aus.
Fersenkicks
Kicke kräftig, atme nur durch die Nase. Halte deine Augen geschlossen und lenke deinen Fokus auf das Dritte Auge. Chante mental SAT*) beim Kicken mit dem linken Bein, NAM *) beim Kicken mit dem rechten Bein.
Beginne mit 1 min, arbeite bis zu 3 min.

Diese einfache Übung stärkt das Nervensystem, gibt dir Vitalität und hilft bei der Verjüngung deines Körpers.

*) SAT NAM: ist eines der einfachsten Mantren beim Kundalini Yoga. SAT heisst übersetzt ‘Wahr’ oder ‘Wahrheit’, NAM heisst übersetzt ‘Name’ oder ‘Identität’. Zusammen bedeutet SAT NAM – die ‘wahre Identität’. SAT NAM wird als Gruss unter den Yogis verwendet und bedeutet, dass man im Gegenüber die ‘wahre Identität’, eben das Vorhandensein des göttlichen Funkens, die Existenz Gottes und des ewigen Lichts der Seele erkennt.

Übrigens will ich nicht verschweigen, dass diese Übung am Besten mit kurzen Hosen geht, da beim schnellen Kicken weite Hosenbeine gerne ‘schlackern’ und als störend empfunden werden können.
Für Männer empfehle ich natürlich unsere Yoga short BOGA
Für Frauen empfehle ich unsere Yoga Short AGATTI

Und als kleiner Service diese Yogaübung als Kärtchen zum Ausdrucken: Yogaübung 5 als PDF
Viel Spass!

4#12 Yogaübungen: Schiefe Ebene

Mit der vierten Übung aus meiner Reihe ‘Das goldene Dutzend’ wird es nun langsam etwas schwieriger und körperlich anspruchsvoller. Yogi Bhajan gab uns dafür ein Mantra, welches für schwierige Yogaübungen, aber auch schwierige Lebenssituationen (Yoga ist ja holistisch und die Weisheiten sind nicht nur auf der Yogamatte gültig ;-) ) immer gut passt: KEEP UP!

Schiefe Ebene:
Der Körper ist gerade gestreckt, die Fersen sind am Boden und der Oberkörper ist auf die gestreckten Arme gestützt. Lasse den Kopf nach hinten fallen und beginne mit Feueratem *).
Schiefe Ebene
Mache den Feueratem, während du die Hüften anhebst und absenkst. Bewege dich schnell, synchronisiere deine Bewegungen mit dem Atem. Kehre mit jedem Anheben der Hüften zur geraden Ausgangsstellung zurück.
Beginne mit 1 min, arbeite bis zu 4 1/2 min.

Diese Übung kann alle Verspannungen für eine Woche beseitigen.

*) Feueratem: schnelles Atmen durch die Nase durch Pumpen des Nabelpunktes, ca 3 Atemzüge pro Sekunde!

Und als kleiner Service diese Yogaübung als Kärtchen zum Ausdrucken: Yogaübung 4 als PDF
Viel Spass!

3#12 Yogaübungen: Sufi Kreise

Die dritte Yogaübung aus meiner Reihe ‘Das goldene Dutzend’ ist ebenfalls ein Klassiker aus der Kundalini-Yoga-Tradition. Eine ganz einfache und vor allem schöne, genussvolle Yogaübung, die von Jung und Alt gemacht werden kann und eine wunderbare Meditation in der Bewegung ist:

Sufi Kreise

Sitze im Schneidersitz, halte die Hände auf den Knien. Rolle langsam das Becken in einer mühlenartigen Bewegung. Beim Einatmen rolle das Becken nach vorne, beim Ausatmen nach hinten. Entspanne dich in der Bewegung und geniesse sie.

Sufi Kreise

Mache 26 Rotationen oder 1-2 Minuten in jede Richtung.

Wirkung:
Diese Übung unterstützt den Energiefluss im Bereich der unteren Wirbelsäule, massiert die inneren Organe und ist günstig für die Verdauung.

Und als kleiner Service diese Yogaübung als Kärtchen zum Ausdrucken: Yogaübung 3 als PDF
Viel Spass!

Lager-Umzug

In eigener Sache:
Unser Geschäft wächst und gedeiht und langsam kamen wir zu dem Punkt, wo es für meine Eltern auf Dauer zuviel wurde. Der Keller war rappelvoll, das tägliche Päckchenpacken artete in echte Arbeit aus, eine angemietete Wohnung als Lager platzte auch schon fast aus allen Nähten. Doch Hilfe ist in Sicht: wir haben einen Logistik-Dienstleister gefunden, der nun ab diesem Wochenende die Hauptarbeit meiner Eltern übernehmen wird. Am Samstag überführte ich nun unser Kommissionierlager an unsere neue Lageradresse:

ZAMKARA yogawear
Versandlager
Eichenweg 4
85586 Poing b. München

Hier mein Vater nach getaner Arbeit des Einladens:

Lagerumzug

2#12 Yogaübungen: Spinal Flex

Die zweite Yogaübung aus meiner Reihe ‘Das goldene Dutzend’ ist ein weiterer Klassiker aus der Kundalini-Yoga-Tradition. Eine ganz einfache Yogaübung, die von Jung und Alt gemacht werden kann und ebenfalls viele Rückenbeschwerden vermeiden hilft:

Spinal Flex

Sitze im Schneidersitz, halte die Knöchel fest.
Einatmen kraftvoll, biege die Wirbelsäule nach vorne, halte dabei die Schultern entspannt und den Kopf gerade. Bewege den Kopf nicht auf und ab.

Spinal Flex

Ausatmen und entspanne die Wirbelsäule nach hinten. Fahre rhythmisch und mit tiefem Atem fort. Spüre beim Einatmen die Energie die Wirbelsäule hinab gehen. Beim Ausatmen wieder zurück bis zum Dritten Auge. Chante mental SAT beim Ein-, NAM beim Ausatmen. Mache die Übung 1-3 min, oder 108 mal.

Spinal Flex

Zum Ende: Tief einatmen, halte den Atem, spanne das Wurzelschloss (Mulbhand), atme aus und entspanne. Sitze ruhig und fühle die Energie durch deinen Körper zirkulieren.

Wirkung: Diese Übung stimuliert und entspannt den unteren Rücken.

Auch diese Übung ist als Anhänger an unser ZAMKARA yogawear Yogakleidung zu finden ;-)

Und als kleiner Service diese Yogaübung als Kärtchen zum Ausdrucken: Yogaübung 2 als PDF
Viel Spass!

1#12 Yogaübungen: Katze-Kuh

Hier folgen nun ein Dutzend Übungen, welche auch als Anhänger an unserer ZAMKARA Yogakleidung zu finden sind – mein sogenanntes ‘goldenes Dutzend’. Die erste Yogaübung aus dieser Reihe ist ein Klassiker aus der Kundalini-Yoga-Tradition. Eine ganz einfache Yogaübung, die von Jung und Alt gemacht werden kann und viele Rückenbeschwerden vermeiden hilft:

Katze – Kuh

Komme auf Hände und Knie, dabei sind die Knie schulterweit auseinander.
Einatmen, biege deine Wirbelsäule nach unten und strecke den Kopf nach oben.
Katze-Kuh
(sieht aus wie eine Kuh, richtig?!)

Ausatmen, biege dabei deine Wirbelsäule nach oben und strecke den Kopf nach unten.
Halte die Arme gerade.
Katze-Kuh
(und das ist nun die Katze…)

Mache rhythmisch mit kräftigem Atem weiter, steigere dabei langsam das Tempo, da deine Wirbelsäule mehr und mehr flexibel wird. Mache die Übung 1-3 Minuten.

Zum Ende: Einatmen in der Kuh-Position, halte den Atem, ziehe die Energie die Wirbelsäule hoch, indem du die Genital / Anal-Muskeln anspannst. Ausatmen und auf den Fersen entspannen. Sitze ruhig und lasse den Atem langsamer werden, halte die Augen geschlossen, fühle die Energie, Konzentration auf das Dritte Auge.

Lockert und richtet die Wirbelsäule aus.

Und als kleiner Service diese Yogaübung als Kärtchen zum Ausdrucken: Yogaübung 1 als PDF
Viel Spass!

Renovierung

Puuh, die letzten Wochen war es hier ja seeehr ruhig. Das liegt aber nicht daran, dass wir alle im Urlaub auf der faulen Haut gelegen hätten. Ganz im Gegenteil – wir haben unser Häuschen Bj 1938 einmal auf den Kopf gestellt, kräftig geschüttelt und ordentlich grundsaniert: alle Böden freigelegt und abgeschliffen, Durchbrüche gemacht, Dachfenster gesetzt, Dach isoliert, neue Heizungsanlage samt Solartherme und Heizkamin verbaut, verputzt, gemalert und lackiert, zig Fahrten zu Fachmarkt und Mülldeponie gemacht, etc.

War eine seeehr arbeitsintensive Zeit und das Häuschen erstrahlt nun innen in neuem Glanz. Ein paar Bilder gibt es auf unserem privaten Blog.

Nun geht es mit Volldampf in die nächste Verkaufssaison, neue Yogakleidung wird gerade verschifft und importiert, einige neue Teile entwickelt und die eine oder andere Änderung in unserem webshop soll kommen.

Kicheree – Nahrung der Engel

Wer einmal auf dem Yogafestival in Frankreich war, kennt das Rezept :-)
Kicheree oder Mungbohnen mit Reis ist eine tolle Mono-Diät, welche man als Reinigungsdiät hervorragend über einen längeren Zeitraum (bis zu 40 Tage) essen kann, da es alle Nährstoffe, Mineralien in sehr leicht verdaulicher Form enthält. Yogi Bhajan nannte Kicheree die Nahrung der Engel. Das Rezept und die Zubereitung sind recht einfach – sogar ein küchenlegasthenischer Yogi und Herdmuffel wie ich bekommt das hin ;-)

Zutaten:
1 Tasse Mungbohnen
1 Tasse Basmatireis
9 Tassen Wasser
4-6 Tassen kleingeschnittenes Gemüse der Saison, z.B. Karotten, Sellerie, Rote Beete, Brokkoli, Weisskohl, Zucchini, etc.
2 kleingeschnittene Zwiebeln
1/3 Tasse kleingehackten Ingwer
3 Zehen Knoblauch kleingehackt
ca 1 Teelöffel Tumeric (auch Gelbwurz oder Kurkuma genannt)
ca 1 Teelöffel schwarzer gemahlener Pfeffer
ca 1 Teelöffel Garam Masala (indische Gewürzmischung)
ca 1 Teelöffel getrockneten Basilikum
ca 1 Teelöffel geriebenen Kardamon
2-3 Lorbeerblätter

Zubereitung:
Die Mungbohnen und der Reis werden gewaschen und dann mit dem Wasser in einem grossen Topf zum Kochen aufgesetzt. Derweil wird das Gemüse gewaschen und klein geschnitten. In einer grossen Pfanne wird ca 1/3 Tasse Olivenöl erhitzt und zuerst die Gewürze angebraten. Hört sich ungewöhnlich an, wird aber in der Ayurvedischen Küche oft so gemacht. Darauf achten, dass das Öl nicht zu heiss wird – es darf nicht rauchen. Dann Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Karotten und andere ‘harte’ Gemüse mit anbraten. Nach kurzem Andünsten den Pfanneninhalt zum köchelnden Reis/Mungbohnen-Gemisch dazu geben. Die anderen weich kochenden Gemüsewürfel in den Suppentopf geben und unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen. Darauf achten, dass nichts anbrennt und die Konsistenz eher suppig-breiig wird. Bei Bedarf einfach noch etwas Wasser zufügen.

Zum Essen empfehlen sich einige Blätter frischer, gewaschener und roher Kopfsalat, frischer (selbstgemachter) Joghurt und evtl etwas Kürbiskernöl. Zwischen den Mahlzeiten kann auch Obst (Äpfel, Bananen, Orangen, etc) gegessen sowie Yogitee oder Kräutertee getrunken werden. Sehr lecker, sehr gesund!

« Previous PageNext Page »